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70-412 Frage 26 Hyper-V Migration

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iTob Posted: Sun, 03. Nov 2013 19:52 | IP-Adresse ist Registriert

Hi,

in der Frage steht doch, dass die VM auf einen anderen Hypervisor verschoben werden soll. Bei der Speichermigration wird doch nur der Speicher verschoben und die VM läuft weiterhin auf dem alten Hypervisor. Damit ist die Antwort doch falsch?

OK, die anderen Antworten passen noch weniger, aber nach einer Speichermigration muss die VM doch noch auf dem neuen Hypervisor importiert werden. In der Praxis würde man doch wohl eine Livemigration durchführen.

Sehe ich hier grundsätzlich etwas falsch? Oder denkt ihr genau so?

Danke.

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engywuck Antwort zu Sun, 10. Nov 2013 22:37 | IP-Adresse ist Registriert

eine Livemigration wird hier wegen der verschiedenen Prozessorhersteller nicht funktionieren, jedenfalls nicht auf Hypervisor 2, wie in der Antwortmöglichkeit angegeben,.

Die Schnellmigration geht hier auch nicht (kein angegebener Hypervisor ist im Cluster 4/5), bleibt nur noch die Speichermigration.

Bleibt noch die Frage, warum Antwort A mit Hypervisor 3 statt B mit Hypervisor 6 richtig ist. Vermutlich geht eine Speichermigration während die VM läuft ebenfalls nur mit demselben Prozessorhersteller. Kann dies jemand bestätigen?

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RealSurfy Antwort zu Mon, 16. Nov 2015 19:28 | IP-Adresse ist Registriert

Ist zwar eine alte Frage; aber mich würde auch interessieren warum es nicht Antwort Hypervisor 6 sein kann?

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lifeforce Antwort zu Mon, 16. Nov 2015 20:22 | IP-Adresse ist Registriert

Hi,

Speichermigration ist ein Teil der Livemigration - und die gehen beide nur innerhalb der selben Prozessorhersteller, also Intel nach Intel und AMD nach AMD.

Auszug aus TechNet-Artikel jj628158:

"Mit der Migration von virtuellem Maschinenspeicher können Sie Speicher verschieben, ohne die Arbeitslast der virtuellen Maschine zu unterbrechen, sofern diese ausgeführt wird. Mit Speichermigration können Sie außerdem Speicherressourcen verschieben, warten oder ein Speicherupgrade ausführen, und Sie können eigenständige sowie geclusterte virtuelle Maschinen migrieren. ... Berücksichtigen Sie bei einer Livemigration von virtuellen Maschinen und Speicher die folgenden Anforderungen und Einschränkungen: Für eine Livemigration sind mindestens zwei Server erforderlich, von denen Hyper-V ausgeführt, Hardwarevirtualisierung unterstützt und Prozessoren des gleichen Herstellers verwendet werden (z. B. nur AMD-Prozessoren oder nur Intel-Prozessoren). ..."

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RealSurfy Antwort zu Tue, 17. Nov 2015 9:00 | IP-Adresse ist Registriert

Alles klar!

Danke!

Nicht gereiht
Beiträge 1
comuki Antwort zu Wed, 16. Mar 2016 10:24 | IP-Adresse ist Registriert

Ich muss hier widersprechen. Die vorgegebene Antwort ist definitiv falsch, allerdings gibt es auch keine "richtige" Antwort:

Antwort (A) ist falsch, weil durch eine Speichermigration die VM nicht auf einen neuen Hypervisor verschoben wird. Noch dazu braucht der Hypervisor für eine Speichermigration Zugriff auf den Zielspeicher. Der Hilfetext legt zwar nahe, dass nach der Speichermigration die VM auf Hypervisor3 importiert werden soll, dafür wäre der Arbeitsablauf aber der folgende:

  1. Auf Hypervisor3 möglicherweise vorhandene VMs herunterfahren
  2. Verbindung zum iSCSI-Target trennen
  3. iSCSI-Speicher mit Cluster auf Hypervisor4/Hypervisor5 verbinden
  4. Speichermigration von VM1 auf den iSCSI-Speicher durchführen
  5. VM1 herunterfahren und aus dem Cluster entfernen
  6. Verbindung zum iSCSI-Target trennen
  7. iSCSI-Speicher mit Hypervisor3 verbinden
  8. VM1 importieren
  9. VM1 starten (und ggf. weitere auf dem iSCSI-Speicher vorhandenen VMs)

Diese Prozedur widerspricht der Anforderung " Ihre Lösung muss die Ausfallzeit von VM1 so gering wie möglich halten."

Antwort (B) ist aus den gleichen Gründen falsch, zusätzlich würde VM1 wegen des abweichenden Prozessors nicht gestartet werden können.

Antwort (C) ist falsch, da eine Livemigration nur zwischen Hypervisoren mit der gleichen Prozessorfamilie möglich ist.

Antwort (D) ist falsch, da eine Schnellmigration nur innerhalb eines Clusters möglich ist.


"Richtige" Antworten wären:

- Migrieren Sie VM1 nach Hypervisor1 und verwenden Sie die Livemigration.

- Migrieren Sie VM1 nach Hypervisor3 und verwenden Sie die Livemigration.

Und, ganz genau genommen, wäre auch richtig:

- Führen Sie ein Failover auf den jeweils anderen Knoten im Cluster durch (denn dadurch würde die VM ja auch "auf einen anderen Hypervisor" verschoben.

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Beiträge 439
webbel Antwort zu Tue, 22. Mar 2016 15:05 | IP-Adresse ist Registriert

comuki:

Ich muss hier widersprechen. Die vorgegebene Antwort ist definitiv falsch, allerdings gibt es auch keine "richtige" Antwort:

Hallo!

Hier muss ich widersprechen. Antwort A ist von den gegebenen Antworten die einzig funktionierende. 

Es steht nirgendwo etwas von Verwendung vorhandenen Speichers. Was spricht gegen die Erstellung eines neuen iSCSI Zieles auf das beide Migrationspartner zugreifen dürfen. Vor der Migration auf beiden Partnern die Verbindung zum iSCSI Ziel herstellen, den Datenträger auf der Quelle online schalten und formatieren. Die Speichermigration durchführen. Die VM läuft. Herunterfahren der VM, Datenträger offline schalten. Auf dem Ziel den Datenträger online schalten, VM importieren, VM starten. Wird beim Import die VM direkt registriert bestimmt die Geschwindigkeit deines Mausklicks die Dauer des Imports. Herunterfahren und Starten der VM benötigen die meiste Zeit bei der Migration. Die Offline-Zeit der VM beträgt keine 5 Minuten. Selbst beim Kopieren während des Importes dauert es nicht wesentlich länger. Ich habe es getestet. 

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