CertBase Community
Die Lernplattform für Ihren Erfolg

70-412, Frage 127 falsche Antwortmöglichkeit oder Hilfe?

rated by 0 users
This post has 4 Replies | 2 Followers

Top 150 Mitwirkender
Beiträge 16
engywuck Posted: Fri, 07. Mar 2014 21:23 | IP-Adresse ist Registriert

Es sollen VM3 und VM6 migriert werden, dabei VM3 über Prozessorherstellergrenzen hinweg.

Laut Hilfe ist folgendes richtig:
"Nach der Speichermigration kann VM1 auf Hypervisor3 importiert und gestartet werden. "

Allerdings steht die Kombination "Ex-& Import für VM3 und Speichermigration für VM6" nicht zur Verfügung (abgesehen davon wird VM6 und nicht VM1 wie in der Hilfe migriert :-)), stattdessen ist die Variante mit Livemigration "richtig".

Laut http://technet.microsoft.com/de-de/library/jj628158.aspx ist tatsächlich Livemigration richtig, aber da steht auch was von "System Center" :-)
"Livemigration: Bei diesem Migrationstyp wird eine virtuelle Maschine, die als Teil eines Failoverclusters ausgeführt wird, von einem Cluster zu einem anderen verschoben. Dabei kommt es zu keinen spürbaren Ausfallzeiten für Benutzer oder Netzwerkanwendungen."

Was stimmt hier?

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 1,624
Maik Antwort zu Sat, 08. Mar 2014 9:57 | IP-Adresse ist Registriert

Hallo,

die als richtig vorgegebene Antwort (E) sieht für VM3 das Exportieren und Importieren und für VM6 die Livemigration vor.

Der von dir zitierte Satz aus der Hilfe ist im Abschnitt für die Speichermigration überflüssig (und jetzt auch gestrichen). Um den Im- und Export geht es ja einen Absatz später.

Die Livemigration erforderte unter Windows Server 2008 R2, dass die Hyper-V Hosts als Knoten eines Failoverclusters konfiguriert sind. Mit Windows Server 2012 können Livemigrationen auch in nicht geclusterten Umgebungen ausgeführt werden. Mitunter wird diese Funktion auch als "Shared Nothing Migration" bezeichnet, weil es sogar mit alleiniger Verwendung von lokalem Speicher funktioniert.

Voraussetzung für die Livemigration ist aber, dass die Hyper-V Server Prozessoren desselben Herstellers verwenden (entweder alle verwenden AMD- oder alle verwenden Intel-Prozessoren). Für VM3 funktioniert die Livemigration daher nicht.

Siehe auch den Abschnitt Requirements in dem folgenden Technet Artikel:

http://technet.microsoft.com/de-de/library/hh831435

Top 150 Mitwirkender
Beiträge 16
zacherl90 Antwort zu Fri, 06. Feb 2015 12:46 | IP-Adresse ist Registriert

Ich hoffe es ist Okay wenn ich den Thread nochmal ausgrabe und keinen neuen aufmache, das es genau um diese Frage geht.

Ich hätte hier jetzt Antwort

C: VM3: Speichermigration
VM6: Livemigration

gewählt.


VM6 wird Live-migriert, das ist klar.

Warum allerdings wird bei VM3 keine Speichermigration gemacht? Es werden ja keine "Pass-Through" Datenträger verwendet, somit sollte das doch eigentlich funktionieren.

Oder stehe ich gerade extrem auf dem Schlauch? :-)

Beste Grüße

 

Edit: Ich glaub ich habs selbst. Bei einer Speichermigration wird ja lediglich der Speicher der VM verschoben, nicht aber die Konfigurationsdatei der VM. Sehe ich das richtig?

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 1,624
Maik Antwort zu Sat, 07. Feb 2015 11:09 | IP-Adresse ist Registriert

Bei der Speichermigration wird nur der Datenspeicher migriert. Zwecks Lastverteilung soll aber die VM auf den neuen Hyper-V-Host verschoben werden. Die Speichermigration könnte insofern nur ein Teil der Lösung sein.

Gruß
Maik

Top 10 Mitwirkender
Beiträge 401
webbel Antwort zu Tue, 11. Apr 2017 13:26 | IP-Adresse ist Registriert

Hallo!

Ich denke schon, das bei dieser, wie auch den anderen Fragen zu diesem Thema, die Speichermigration die bessere Lösung ist.

Exportieren und Importieren virtueller Computer ist eine Migrationsoption, genauso wie Speichermigration. Da eine möglichst kurze Ausfallzeit gefordert wird, halte ich die Speichermigration für die bessere Lösung. Beim Export muss die VM heruntergefahren sein. Selbst wenn der Export auf den neuen Host durchgeführt wird, ist die Ausfallzeit höher als bei der Speichermigration. Hier läuft die VM bei der Migration. Das anschließende herunterfahren, importieren und der Neustart der VM auf dem neuen Host nehmen wesentlich weniger Zeit in Anspruch.

Seite 1 von 1 (5 Treffer) | RSS
CertBase - IT-Prüfungsvorbereitung Online