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Globale Namen in Gesamtstrukturen mit mehreren Domänen

Wenn Sie in einer Active Directory Gesamtstruktur mit mehreren Domänen vor dem Problem stehen, den Benutzern aller Domänen über einen einfachen Namen Zugriff auf einen bestimmten Host (Webserer, Terminalserver oder ähnliches) zu gestatten, dann können Ihnen wahrscheinlich Global Names weiterhelfen.

Unter Windows NT konnte mit WINS und NETBIOS Namen auf einen flachen, einfachen Namensraum zurückgegriffen werden. Bei der Verwendung von DNS zur Namensauflösung ist dies deutlich schwieriger. Haben Sie Zonen für meherere Domänen implementiert wird die Namensauflösung eines einfachen Hostnamens (z.B: Nslookup myHost) je nach Domänenzugehörigkeit des eigenen Rechners bzw. in Abhängigkeit des eigenen DNS-Suffix ein anderes Ergebnbis liefern. In manchen Szenarien vermag die Standarddomain-Suchreihenfolge eine Lösung zu bieten, bei mehreren Domains wird dies dennoch schwierig und langsam.

Nun bietet Microsoft mit Windows 2008 eine Lösung an: DNS Global Names. Standardmäßig ist diese Funktion jedoch nicht aktiviert.

Im ersten Schritt muss auf einem DNS Server eine Zone mit dem Namen GlobalNames als Active Directory-integrierte, gesamtstrukturweit replizierte Zone angelegt werden. Anschließend kann über den Befehl:

Dnscmd /Config /EnableGlobalNamesSupport 1

die Funktion aktiviert werden. DNS-Clients können nun zusätzlich über die Computernamen, die als Host (A) Einträge in der Zone GlobalNames angelegt sind, eine Namensauflösung durchführen. 


Eingetragen Wed, 12. Nov 2008 12:14 von Maik
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